Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin - Unternehmen in Krise und Selbstständige mit Motivationstiefs

Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin!

Wenn man im Business Talfahrt hat – ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin: über Unternehmer mit Motivationstiefs & Beziehungskrisen mit dem eigenen Geschäft

Jeder Unternehmer gerät einmal in die Krise. Mit sich selbst und seinem Unternehmen. Zweifel ob es noch das ist, was man will. Fragen, wie es weitergehen soll. Es ist wie in jeder Beziehung: Zu Beginn ist alles rosig, man ist innig verliebt. Doch im Laufe der Zeit, erkennt man die Schwächen und Macken des Partners. Dann stellt sich die Frage: Kann und möchte ich damit bis ans Ende aller Tage leben?

Als Unternehmer steht man immer an der Front und immer in der Pflicht. Wie man Aufträge und Kunden gewinnt, wie man Mitarbeiter führt und bindet, wie die eigene Branche in Zukunft aussehen wird und welche Angebote man hierfür entwickeln muss. Fragen zu Steuern, Versicherungen, Abgaben, Mitgliedschaften. Kaputter Drucker, wackeliges WLAN, unzuverlässige Putzfrau. Und dann hat man noch gar nicht seine eigentliche Arbeit gemacht für die man Rechnungen schreiben kann! Alles soll man wissen, für alles zeichnet man verantwortlich, um alles kümmert man sich. Lob gibt es dafür selten.

Da kann es schon mal eng werden mit der Selbstmotivation, die man täglich aufbringen muss, um die Aufgabenfülle zu bewältigen. Von Verliebtheitsgefühlen in das eigene Tun, kann manchmal keine Rede mehr sein.

In einer Partnerschaft würde man sich fragen: Warum muss ich eigentlich immer alles machen und entscheiden? Warum muss ich immer den Müll rausbringen? Warum sagt nicht mal einer Danke für alles was ich hier leiste, sieht das denn keiner?!

Wenn man in diesen Fragen verharrt, sich reinsteigert und darauf fokussiert, kommt man eher früh als spät an den Punkt, alles hinschmeißen und beenden zu wollen. Die Alltagsthemen nerven und man ist überzeugt, an anderer Stelle (oder mit jemand anderes) besser dran zu sein. Die Fokussierung auf das Negative führt schlussendlich dazu, dass die ursprüngliche Liebe nicht mehr wahrnehmbar ist. Man dümpelt rum, ist nur noch mit halbem Herzen dabei und hofft, dass es irgendwie von alleine wieder besser wird oder sich irgendeine Tür auftut. Jedes Räuspern, Husten oder Schnaufen des Partners (oder Geschäfts) bringt einen dabei in Rage. Im schlimmsten Fall eine Abwärtsspirale bis zum Äußersten – der waschechten Krise mit finanziellen Schwierigkeiten.

Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin – oder doch erfolgreiche Unternehmerin?

Oder man möchte am liebsten alles gleich ganz hinschmeißen, will quasi die Scheidung. Gleiches gilt für das eigene Unternehmen: Ich schließ die Tür zu und mache einen Job der mir egal ist, aber das tue ich mir nicht mehr an! All diese Gedanken sind normal und verständlich. Der Druck ist für alle enorm – nur spricht keiner offen darüber. Die langfristig Erfolgreichen zeichnet hierbei aus, dass sie sich immer wieder neu motivieren, sich gemeinsam weiterentwickeln, im Dialog stehen und nach Lösungen suchen. Statt in Trübsal und Nörgelei zu verharren. – Und das gilt für Unternehmen und Liebesbeziehungen gleichermaßen.

Nicht selbst aktiv zu werden, sich Hilfe zur Entlastung zu holen oder gezielt den Austausch zu suchen, ist gleichsam die Garantie, unglücklich zu werden und zu scheitern.

Erst einmal zu akzeptieren, dass es in jeder Beziehung und jedem Unternehmen Tiefs gibt, ist der erste Schritt. Wenn man aber insgeheim weiß und im Herzen trägt, warum man das alles tut, warum man sich mal in den Job verliebt hat, kann man an diese Grundeinstellung anknüpfen und mit pragmatischen Maßnahmen, Abhilfe schaffen. Damit man wieder mit einem Grinsen an die Arbeit geht und gerne die Tür für Kunden aufsperrt.

Das können Sie sofort für sich tun:

  • In guten Erinnerungen schwelgen! – Hach ja, dieser Moment war mein Bester: Damals, als ich die Tür zum ersten Mal geöffnet habe.. Mein erfolgreichster Auftrag! Mein liebster Kunde! Mein prägendster Moment! – Das waren noch Zeiten… Und für diese Momente mache ich das alles hier.
  • Alles stehen und liegen lassen und eine Runde an der Luft drehen! – mies gelaunt am Schreibtisch zu sitzen bringt eh keine guten Ergebnisse. Wenn es ganz übel ist, nehmen Sie sich den Tag frei und gewinnen Sie ein wenig Abstand zur schlechten Stimmung. So kann man die Gedanken besser sortieren.
  • Schreibtisch aufräumen & Ordnung schaffen! – Unterlagen abheften, was man schon immer lesen wollte und doch nie schafft entsorgen, herumfliegende Zettelchen erledigen und entsorgen, Krimskrams aufräumen oder wegwerfen, Dinge die immer wieder vom Wesentlichen ablenken entfernen. Allein der Prozess des Aufräumens wirkt Wunder! Klar und aufgeräumt sollten die Gedanken und auch das Arbeitsumfeld sein.
  • Austausch mit Gleichgesinnten! – sich mal offen und ehrlich auskotzen, sich gegenseitig das Köpfchen streicheln und wieder aufpäppeln. Ab ins Business-Netzwerk!
    Es ist eben etwas anderes, mit Tee und Wolldecke auf dem Sofa, neben der verständnisvollen Freundin über Liebeskummer und Beziehungsprobleme zu klagen, als sich Hollywood-Filme mit dramatisch glücklichen Ausgängen anzusehen (alias die erfolgreichsten Unternehmer der Welt), die den Erwartungsdruck noch erhöhen. Also raus damit, was das Herz bedrückt!
  • Lektüre von entsprechender Fachliteratur zu Selbstorganisation und Unternehmensführung – ein inspirierender Artikel kann eine neue Idee und frischen Schwung bringen!

Durchatmen, sortieren und wieder loslegen.

Und mal auf dem Teppich bleiben! Nix mit Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin. Man hat das Pech nicht allein gepachtet und trägt nicht die Last der Welt: auch die ganz Großen und Supererfolgreichen wissen ganz genau was es heißt in einer Krise oder Sackgasse zu stecken! Nur sind sie wieder aufgestanden und haben weiter gemacht.

Das wird schon wieder. Morgen ist ein neuer Tag!

Alles Gute und allzeit gute Geschäfte.
Ihre Jasmin Möser
Die mit dem Plopp-Effekt fürs Business

Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin - Unternehmen in Krise und Selbstständige mit Motivationstiefs
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin – das möchte man als UnternehmerIn manchmal gerne sagen!

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